Amalgam - Fragen und Anworten

amalgamWas ist Amalgam?
  • Amalgam besteht aus mehreren Metallen. Zu zirka 50% besteht Amalgam aus Quecksilber hinzu kommen Silber, Zinn, Kupfer.

 

 

Ist Amalgam gefährlich?

  • Nach den heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen gibt es wohl Hinweise für potentielle Gefahren des Amalgams. Eine Abklärung von Patienten mit vermuteten Amalgambeschwerden ist schwierig.
  • Bei den zahnmedizinischen Abklärungsmethoden steht das Auftreten von Schleimhautveränderungen in unmittelbarer Nachbarschaft zu Amalgamfüllungen im Vordergrund.
  • Unter die allgemeinmedizinischen Abklärungsmethoden fallen der Epikutantest (Hauttest) oder die Quecksilberkonzentration in verschiedenen Körperflüssigkeiten (Urin, Speichel, Blut). Da kein allgemein gültiger Grenzwert existiert, der gesunde von kranken Patienten zu trennen vermag, eignen sich diese Messungen nur begrenzt.

Wann ist ein Amalgamersatz sinnvoll?

  • Wenn eine Amalgamunverträglichkeit diagnostiziert wurde.
  • Die Füllungen können dann durch Goldarbeiten, Keramikinlays, Kronen oder Kompositfüllugen ersetzt werden.

Wann sollte Amalgam nicht verwendet werden?

  • Im Milchgebiss bei Kindern kann heute auf Amalgam vollständig verzichtet werden.
  • Bei kleinen kariösen Läsionen und guter  Mundhygiene.
  • In unmittelbarer Nachbarschaft von Goldkronen. Dies führt zu elektro-galvanischen Strömen.
  • Keine Amalgamersatz-Sanierungen bei Schwangeren und Stillenden.  Es entstehen Quecksilberdämpfe, die den Organismus unnötig belasten.
  • Bei starkem Zähneknirschen