Planung der Implantate am PC
Die Planung der Implantate kann sofort dann begonnen werden, wenn man die digitalisierten Daten des CT's oder der Volumentomographie im Dicom Format auf einer CD oder auf einem USB Stick erhalten hat.
Es ist auch möglich die Daten per e-mail zu erhalten, die Datenmenge ist aber sehr gross und die Internetverbindungen häufig noch zu langsam.
Alle Bilder lassen sich mit einem Klick vergrössern
Einlesen der Daten
Nach dem Starten des med3D Programmes kann man Schritt für Schritt, sehr benutzfeundlich geführt, die Planung mit dem Einlesen der neuen Daten beginnen.
Das Programm sucht selbständig nach Dicomdaten und fragt dann nach, welche Daten man importieren möchte.
Als nächstes gibt man an, wie der Patient heisst und wo man die Daten wie speichern möchte.
Okklusionsebene bestimmen
Der nächste Schritt ist die Festlegung der gewünschten Okklusionsebene.
Diese Einstellung definiert die Ausgangslage für das 3-D Bild und die eigentliche " Arbeitsebene" für das Setzen der Implantate.
Steckbaustein positionieren
Der in der Röntgenschablone eingebaute Steckbaustein dient als dreidimensionaler Referenzkörper.
Ist die Position von diesem bestimmt, können die Implantate in genauer Position zu diesem festgelegt werden und diese Werte dann auch wieder im Hexapot in Bezug auf das Setzen der Bohrhülsen verwendet werden.
Die Identifikation dieses Steckbausteines ist sehr wichtig. Wie exakter die Position bestimmt wird, desto genauer werden dann die Bohrhülsen in ihrer Position sein.
Das Programm hilft mit einer automatischen Auffindhilfe bei der Festlegung der genauen Position.
Festlegen der Sicherheitsmarkierungen
Mit Med3D hat man die Möglichkeit, die Korrektheit der Positionierung des Steckbausteines und der Richtigen Eingipsposition bei der Hülsensetzung zu kontrollieren.
Dafür muss man bei der Planung zwei in die Schablone eingelegte Sicherheitsmarkierungen auch dreidimensional in ihrer Position festlegen.
Planung der Implantate
In allen drei Ebenen kann man dann die Implantate gleichzeitig planen und betrachten. Zusätzlich sieht man ihre Position in einer 3D Darstellung.
Hilfsdarstellungen
Es gibt sehr viele Hilfseinstellungen, welche es einem ermöglichen das zu inserierende Implantat auf verschiedene Weise zu betrachten.
Sicherheitszylinder lassen erkennen, ob man genügend Platz zu den benachbarten Implantaten oder wichtigen anatomischen Strukturen eingeplant hat.
Auch ist es möglich standartisierte Sekundärteile in die Planung mit einzubeziehen.
Natürlich kann man auch Abstände messen und durch die Implanate respktive den Knochen "hindurchzoomen".
Querschnitt
Zur Patienteninformation ist es auch gut möglich die geplanten Implantate in einer Querschnittsansicht darzustellen.
Alle Bildschirmdarstellungen lassen sich mit einem Klick auch als .bmp oder .png Bilder speichern.
Planungsunterlagen
Am Schluss der Planung wird diese "verriegelt" und dann kann der Bohrplan, der Ausdruck für das Sicherheitsbrett und der chirurgische Plan ausgedruckt werden.
Diese Unterlagen werden dann an der Zahntechniker geschickt.
Sicherheitsbrett
Mit einem patentierten Sicherheitskontrollbrett, kann geprüft werden, ob die Hülsen auch wirklich in der geplanten Position in die umgebaute Bohrschablone eingebaut wurden.