SWISSMEDA-Planung

Genau - miniinvasiv- sofortversorgt - risikoarm - schmerzfrei - zukunftsträchtig - computernavigiert - schnell - in einer Stunde

Diese Schlagworte vernimmt man immer öfters, wenn man über Zahnimplantate etwas hört.

Was stimmt von diesen Behauptungen ? Was ist möglich ?

Wir versuchen Ihnen unser System vorzustellen und einige Fragen zu beantworten.

 

PlanungssoftwareSwissmeda - schablonengeführte Implantation

 

Als erste Praxis in der Schweiz arbeiteten wir mit der med3D Planungssoftware.

Seit den letzten 7 Jahren ist auf diesem Gebiet sehr viel passiert. Ich hatte die Gelegenheit an der Entwicklung einer neuen, noch effizienteren und vor allem interaktiven Planungssoftware für verschiedene Anwender, beteiligt zu sein

So entstand in den letzten zwei Jahren die SWISSMEDA Planungssoftware.  Diese wird jetzt an der Klinik für Kronen- und Brückenprothetik an der Uni Zürich als Hauptplanungssystem verwendet.

Mit der Swissmeda Software ist es möglich sowohl den bisher vielen bekannten "analogen" Behandlungsablauf wie jetzt auch den digitalen Workflow durchzuführen.

(die rechts abgebildeten Fälle wurden noch mit der med3D Software geplant)

 

Genauigkeit

med3d2

Die Schnittdicke des CT's beträgt 0.4 mm, das heisst dieser Wert limitiert die Genauigkeit.

Wird eine Volumentomographie gemacht, so sinkt die Genauigkeit.

Wichtig für die Genauigkeit ist, dass die Röntgenschiene im Munde sehr genau passt. Ist eine Restbezahnung vorhanden, so wird die Schiene bei diesen Zähnen fixiert, ansonsten ist es sinnvoll Miniimplantate als Halteelemente zu inserieren.

Die Bohrschablone, welche aus der umgebauten Röntgenschablone entsteht, kann dann exakt wieder reponiert/positioniert werden.

Um eine Kontrolle der Positionierung des Referenzsteckbausteins zu erhalten, werden in die Röntgenschablone kleine röntgenopake Punkte eingelegt, welche dann bei der Auswertung auch markiert  und im Positionierer "angebohrt" werden.

Ein patentiertes Kontrollbrett erlaubt zusätzlich eine Kontrolle, ob die Hülsen korrekt gesetzt wurden.

Sowohl die Sicherheitsmarken wie auch das Kontrollbrett sind einzigartig. Die anderen bekannten Planungssysteme haben diesen Genauigkeits-, Sicherheitscheck nicht anzubieten.

Die Implantate können je nach Implantatsystem direkt durch die Bohrhülsen miniinvasiv inseriert werden.

 

Was kann man mit diesem System ?

Med3DEine normale Implantatabklärung und Planung erfolgt anhand eines klinischen Untersuches, der Anfertigung konventioneller Röntgenbilder und eventuell der Herstellung von Modellen und einer konventionellen Bohrschablone.

Dabei gibt einem der klinische Untersuch einen Eindruck über die Knochenbreite und Knochenhöhe, das Röntgenbild eine zweidimensionale Aussage über die Knochenform, den Knochenaufbau und den Abstand zwischen den verschiedenen anatomischen Strukturen.

Uns fehlt aber die dritte Dimension, wir wollen ja ein oder mehrere Implantate lagerichtig, möglichst ideal setzen.

Mit Swissmeda, einer Röntgen-, respektive Bohrschablone und der Herstellung eines CT's erhalten wir die Möglichkeit, den Knochen, seine Strukturen sowie die ideale spätere Position der zu ersetzenden Zähne, darzustellen und die Implantate ideal virtuell zu positionieren. Als ganz wichtiger Punkt ist es möglich diese Position richtig in die Bohrhilfe zu übertragen und die Implantate genau wie mit dem Computer geplant im Munde zu inserieren.

 

Arten von Implantat Navigations Systemen

robodentWir unterscheiden heute grundsätzlich zwischen zwei verschiedenen Systemen von computer-navigierter Implantat- Insertion. Auf der einen Seite haben wir die statischen Systeme wie med3D, Simplant, Nobel Guide usw. auf der anderen Seite die dynamischen Systeme wie Robodent oder DenX.

Bei den statischen Systemen wird der Bohrer,  respektive das zu inserierende Implantat, durch Hülsen, welche in eine Bohrschablone integriert sind, in die richtige, exakte Position geführt. Die Bohrschablonen werden vom eigenen Techniker oder stereolithographisch von einem Produktionszentrum hergestellt.

Bei den dynamischen Systemen wird die Position des Handstückes, respektive der Bohrer vom System erfasst und auf einem Bildschirm angezeigt. Dabei vermisst ein optischer Sensor  die Lage von Patient und Bohreinheit. Das Navigationssystem zeigt dem Operateur über intuitiv zu erfassende Farbmarkierungen die korrekte Lage seines Bohrers in Bezug auf das zu setzende Implantat an.

 

Vorteile von Swissmeda

 

Die Vorteile aller statischen Systeme gegenüber den dynamischen ist, dass die Hardwarekosten viel geringer sind.  Dynamische Systeme sind ab etwa

60 00 Euro erhältlich.  Die Swissmeda Software ist für eine Jahresgebühr von Euro 800.- erhältlich. Wird eine Planung exportiert, wird der einzelne Fall mit einer Fallbauschale abgerechnet.

Folgende Vorteile bringt Swissmeda, wie früher auch med3D, gegenüber den anderen statischen System mit sich:

Die Röntgenschablone wird zur Bohrschablone umgearbeitet, ein Umsetzungsfehler bei der Herstellung einer neuen Bohrschablone fällt weg.

Sowohl die Röntgenschablone als auch die Bohrschablone kann durch das eigene Labor hergestellt werden. Es braucht somit kein stereolithographisches Produktionszentrum in Schweden oder Belgien.

Werden Hilfsimplantate verwendet, so ist die Röntgenschablone als auch die Bohrschablone zweimal in der genau gleichen Position.

 

SWISSMEDA ist ein offenes System, nicht von einer Implantatfirma abhängig.

 

Ablauf eines SWISSMEDA Falles  (analog, konventioneller Weg)

planungEs wird sowohl der klinische Teil, der Planungsteil als auch der Teil beim Zahntechniker Schritt für Schritt vorgestellt

 

Ablauf beim Oralchirurgen

Planung am PC

Herstellung der Bohrschablone

 

in Bearbeitung .....

 

Guided surgery Fallbeispiel 1

FallbeispielAnfangsbedingungen:

  • Extrem atropher Unterkiefer mit insuffizentem Halt der bestehenden Totalprothese.
  • Der n.mandibularis liegt im Seitenzahnbereich bereits auf dem Knochen und ist nur noch von der Gingiva abgedeckt.
  • Der Patient möchte auf gar keinen Fall eine Verletzung des n. mandibularis.

Lösung:

  • Planung und Implantatinsertion mit med3D
  • Miniinvasiver Eingriff - Insertion von 5 ITI Straumann Implantaten
  • Versorgung mit einer Procerabridge

Falldetails:

 

Guided surgery Fallbeispiel 2

med3d-fall3

Freiendsituation im Unterkiefer mit vertikalem und horizontalem Knochenverlust.

 

Falldetails: